Am 21. November, dem Tag der digitalen Inklusion, zeigen wir ein Beispiel aus der Praxis: In der Stiftung Brändi hat das SAH Zentralschweiz einen individuell zugeschnittenen Kurs für digitale Grundkompetenzen durchgeführt – mit sichtbaren Erfolgen für die Mitarbeitenden.
Digitale Inklusion bedeutet, dass alle Menschen am digitalen Alltag teilhaben können – im Beruf wie auch privat. Gerade für Mitarbeitende an geschützten Arbeitsplätzen ist der Zugang zu digitalen Kompetenzen entscheidend, um Selbstständigkeit und Teilhabe zu stärken.
Gemeinsam mit der Stiftung Brändi haben wir vom SAH Zentralschweiz deshalb einen Kurs entwickelt, der exakt auf die Bedürfnisse des Betriebs zugeschnitten ist. Inhaltlich orientiert sich der Kurs am GO-Modell und wurde im Rahmen des Förderprogramms «Einfach besser! … am Arbeitsplatz» unterstützt.
Eine der Teilnehmenden ist Ruth Birbaumer (60), die nach vielen Jahren Berufserfahrung erstmals systematisch den Umgang mit dem Computer vertieft hat. Obwohl sie anfangs Respekt vor der Technik hatte, kann sie heute Tabellen in Excel erstellen, Dateien speichern und digitale Aufgaben selbstständiger lösen. Für sie bedeutete der Kurs nicht nur neues Wissen, sondern auch neue Zuversicht.
Auch für Brändi sind solche Lernformate zentral. Sie stärken die Kompetenzen der Mitarbeitenden direkt am Arbeitsplatz und ermöglichen Entwicklungsschritte, die für mehr Teilhabe und Lebensqualität sorgen. Und sie zeigen, wie flexibel und praxisnah Grundkompetenzen vermittelt werden können, wenn Betriebe und Kursanbietende eng zusammenarbeiten.
Das Video von «Einfach besser! … am Arbeitsplatz», das diesen Kurs begleitet hat, gibt einen authentischen Einblick in die Lernprozesse und die Wirkung des Angebots:











