Vor über hundert Jahren gegründet, produziert die V-ZUG AG bis heute Haushaltsgeräte, die als Inbegriff für Qualität gelten. Aber wie schafft es ein Traditionsunternehmen, nicht nur technologisch auf dem neusten Stand zu bleiben, sondern auch seine Mitarbeitenden fit für die Zukunft zu machen? Sabrina Tobler, Training- und Development-Managerin bei V-ZUG, verrät, warum ein Angebot beim SAH Zentralschweiz dabei eine Schlüsselrolle spielt – und was das alles mit neuen beruflichen Perspektiven, Teamspirit und unternehmerischem Erfolg zu tun hat.

Wer das Firmengelände der V‑ZUG AG betritt, merkt schnell: Hier dreht sich nicht nur alles um innovative Haushaltsgeräte, sondern auch um Menschen. Mit rund 2000 Mitarbeitenden – viele davon mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen – ist das Traditionsunternehmen aus Zug ein Spiegel unserer globalisierten Arbeitswelt. Um diesem vielfältigen Team mehr zu bieten als nur technisches Know‑how, hat V‑ZUG ein Bildungsangebot etabliert, das sich an den Bedürfnissen der Belegschaft orientiert: flexible Deutschkurse, in enger Zusammenarbeit mit dem SAH Zentralschweiz.

Innovation und Integration

«Wir sind immer daran interessiert, unsere Mitarbeitenden in ihrer Entwicklung zu unterstützen, damit sie langfristig arbeitsmarktfähig bleiben und sich integrieren können», erklärt Sabrina Tobler. Dieser Ansatz sei umso wichtiger, da das Unternehmen auch vor grossen Veränderungen stehe. Neue Technologien, digitale Abläufe und komplexere Arbeitsprozesse machen Sprachkenntnisse unabdingbar. «Kommunikation ist das A und O. Um sicherzustellen, dass unsere Arbeitsabläufe und Prozesse funktionieren, dass die Arbeitssicherheit jederzeit gegeben ist und dass wir Produkte in Topqualität herstellen können, müssen sich unsere Mitarbeitenden fachlich wie auch persönlich verstehen.»

Massgeschneiderte Angebote – mitten im Arbeitsalltag

Gemeinsam mit dem SAH Zentralschweiz hat V‑ZUG ein massgeschneidertes Kursprogramm entwickelt: Die Kurse finden direkt am Standort statt, meist unmittelbar vor oder nach der Arbeitsschicht. Dadurch entfallen lange Wartezeiten und zusätzliche Wege. Der Grund dafür, so Sabrina Tobler: «Wir fordern die Teilnahme ein, also wollen wir auch auf die Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden eingehen.» Insgesamt werden wöchentlich bis zu neun Klassen von A1 bis B1 parallel angeboten, wobei A1‑ und A2‑Kurse sogar während der Arbeitszeit besucht werden können – ein beachtliches organisatorisches und finanzielles Engagement des Unternehmens.

Sprache ist die Grundlage für alles Weitere. Wenn wir bei uns in der Fabrik in Zug die Deutschkenntnisse unserer Mitarbeitenden fördern, investieren wir in die Zukunft.

Sabrina Tobler Training- und Development-Managerin bei V-ZUG

Profitieren auf mehreren Ebenen

Zum einen steigern die Deutschkurse die Effizienz: Wer versteht, was gefordert und was im Teammeeting besprochen wird, arbeitet sicherer an den Maschinen und kann Arbeitsanweisungen besser umsetzen. «Zum andern ist es auch wichtig für die gesellschaftliche Integration», bringt es Sabrina Tobler auf den Punkt. Ein konkretes Beispiel zeigte sich bei einem Mitarbeitenden, der dank seiner verbesserten Deutschkenntnisse in eine neue Funktion wechseln konnte. Solche Erfolgsgeschichten sind nicht nur für die Einzelnen wertvoll, sondern auch für die Teams, in denen Barrieren abgebaut und Zusammenarbeit erleichtert wird.

SAH Zentralschweiz als flexibler Bildungspartner

Neben den Verbesserungen im Arbeitsalltag spielt für V‑ZUG auch die finanzielle Komponente eine wichtige Rolle. Hier punktet das SAH Zentralschweiz mit seiner Erfahrung und der Möglichkeit, vom Kanton mitsubventionierte Sprachkurse anzubieten. «Die Subventionen sind mitentscheidend, dass wir eine so grosse Zahl an Kursen anbieten können», betont die Verantwortliche. Auch der Kanton habe ein Interesse daran, dass Mitarbeitende Deutsch lernen: Für die regionale Wirtschaft ist eine gut integrierte und sprachlich versierte Belegschaft ein Gewinn. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Chancengerechtigkeit und zum sozialen Zusammenhalt in der Zentralschweiz geleistet.

Gemeinsam stark – ein Angebot für alle

Was bei V‑ZUG im grossen Stil geschieht, kann auch im kleineren Rahmen funktionieren. Wer als Unternehmen das Potenzial in der Vielfalt seiner Mitarbeitenden erkennt, und zugleich Fachkräfte langfristig halten möchte, profitiert von einer Kooperation mit dem SAH Zentralschweiz. Auch wenn die künstliche Intelligenz sich im Alltag breitmacht, beruht der zwischenmenschliche Austausch weiterhin auf der gesprochenen Sprache. Die Training‑ und Development‑ Managerin von V‑ZUG ist darum überzeugt, dass der Bedarf noch lange anhält: «Sprache ist die Grundlage für alles Weitere. Wenn wir bei uns in der Fabrik in Zug die Deutschkenntnisse unserer Mitarbeitenden fördern, investieren wir in die Zukunft.» Eine Zukunft, in der Menschen, Maschinen und Innovationen Hand in Hand gehen – und in der Deutschkurse weit mehr sind als trockene Grammatikstunden, sondern der Schlüssel zu persönlichem und unternehmerischem Fortschritt.

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